Körper- & Ohrakupunktur: Traditionelle Heilkunst für moderne Beschwerden
Die Akupunktur ist eine Behandlungsform, die vor ca. zweitausend Jahren in Asien ihren Ursprung fand.
Sie beruht auf Erfahrungswerten die in unseren Breiten erst im letzten Jahrhundert angenommen und
unserem westlichen Denken angepasst wurde.
Häufig wird sie zur Behandlung von Akutzuständen und Schmerzen eingesetzt, eignet sich aber auch
sehr gut als Begleittherapie bei chronischen Erkrankungen.
Akupunktur ist eine Heilmethode, bei der Nadeln in bestimmte Punkte am Ohr oder in die energetischen
Leitbahnen (Meridiane) am Körper gestochen werden. Dadurch können Blockaden, die den Energiefluss
des Körpers beeinträchtigen aufgelöst und die Beschwerden des Betroffenen gelindert werden.
Durch länger anhaltende Gewebeblockaden kann es zu Gewebeveränderungen und später zu chronisch
degenerativen Erkrankungen kommen.
Akupunktur ist mehr als eine Therapie; sie ist ein Weg, um Körper und Geist in Einklang zu bringen und die eigene Gesundheit aktiv zu fördern.
Wie wird diese Therapie durchgeführt?
In der Regel verwende ich haarfeine, sterile Einmal-Akupunkturnadeln in verschiedenen Metallklassifizierungen, welche neutral, anregend oder dämpfend eingesetzt werden können. Des weiteren können auch Ein-Mal-Dauernadeln oder nicht invasive Akkupressurmethoden zur Punktstimulation zum Einsatz kommen.
Für Patienten mit blutverdünnenden Medikamenten, Nadelphobikern und Kindern kann auch die Anleitung zur Eigenakupressur im Alltag hilfreich sein.
Die zu stechenden Punkte werden anhand eines ausführlichen Befundes und Vorgespräches nach den 5-Elementen der TCM und evtl. anschließender Austestung, entsprechend gewählt und gestochen. Die Behandlung selbst findet im Liegen statt und wird durchgehend von mir begleitet.
Die Nadeln verbleiben für eine optimale Wirkung für mindestens 20 Minuten im Körper.
Behandlungshäufigkeit und –abstand ergeben sich aus der Art der Erkrankung. Bis zu 5 Einheiten müssen aber in Betracht gezogen werden, um eine deutliche Verbesserung und anhaltende Stabilisierung erzielen zu können.
Aus rechtlichen Gründen möchte ich noch darauf hinweisen, dass eine Wirksamkeit der Akupunktur mit anerkannten Prüfverfahren bisher nicht zweifelsfrei nachgewiesen worden ist. Sie entspricht, wie oben erwähnt, einer Erfahrungsheilkunde, die sich zunehmend auch bei uns etabliert:
Beispiele für Forschungsergebnisse:
Eine Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat gezeigt, daß Akupunktur bei der Behandlung von chronischen Schmerzen, Migräne und Spannungskopfschmerz helfen kann.
Eine Meta-Analyse aus dem Jahre 2017 ergab, daß Akupunktur signifikante Verbesserung bei Patienten mit Rückenschmerzen zeigt.
Außerdem ist zu erwähnen, daß die Akupunktur verschiedene Reaktionen begleitend auslösen kann. Welche möglicherweise als unangenehm empfunden werden können, aber in den seltensten Fällen lange Bestand haben und i.d.R. unbedenklich sind:
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Entspannung mit Ermüdung nach der Behandlung, welche unter Umständen zu einer kurzweiligen, eingeschränkten Verkehrstüchtigkeit führen kann
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Vegetative Reaktionen, wie Schwitzen, Schwächegefühl, Schwindel und Blutdruckabfall
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"Erstverschlimmerung" des Leidens
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Die Einstichstelle kann etwas bluten und ein blauer Fleck (Hämatom) entstehen
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Es kann zu Reizungen, Entzündungen an der Einstichstelle kommen, die i.d.R. durch hygienisches arbeiten und Verwendung von sterilen Einmalnadeln, nicht auftreten
Relative bzw. absolute Kontraindikationen der Akupunktur sind:
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Einnahme von Blutverdünnungsmitteln
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Blutgerinnungsstörungen
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Vital bedrohliche Erkrankungen, hohes Fieber,…
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Schizophrenie
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Schwangerschaft (bedingt)
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Innere Ablehnung durch den Klienten
Anwendungsgebiete:
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Schmerzlinderung: zur Behandlung von chronischen Schmerzen, wie Rückenschmerzen, Nackenschmerzen und Gelenkschmerzen, Kopfschmerz und Migräne
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Stress & Angst: um Stress abzubauen und die allgemeine Lebensqualität & Leistungsfähigkeit im Alltag, wieder zu verbessern
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Schlafstörungen: Verbesserung der Schlafqualität, Ein- & Durchschlafstörungen und Schlaflosigkeit lindern
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Allergien: Unverträglichkeiten, Allergien, darauf basierende Atemwegserkrankungen und andere Begleiterscheinungen

